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Nachdem sich die Vorstände der bisher konkurrierenden Freien Dart Liga Stoapfalz / Oberpfalz e.V. und der Oberpfälzer Soft Dart Union e.V. im Mai 2007 erstmals zu einem unverbindlichen Gespräch getroffen hatten, folgten viele Gespräche und Diskussionen innerhalb der beiden Verbände. Im Januar 2008 wurde dann in beiden Verbänden beschlossen, eine mögliche Kooperation weiter voranzutreiben und gemeinsam etwas Mächtiges auf die Beine zu stellen.

Es folgten zahlreiche Treffen von Vertretern der Stoapfalzliga sowie der OSDU, bei denen versucht wurde, mit den besten Punkten jeder Liga ein komplett neues Regelwerk aufzustellen. Nach langen Diskussionen war diese schwere Aufgabe endlich geschafft:

Am Freitag, den 30. Mai 2008, wurde von jeweils vier Vertretern jeder Liga im Waldhotel Schwefelquelle in Schwandorf der Ostbayerische Dart Sport Verband gegründet. Folgende Ämter wurden bei den Wahlen durch Spieler der Stoapfalzliga besetzt: Präsident Christian Ederer, Schriftführerin Birgit Deinzer, Kassenprüfer Michael Lankes und Kassenprüferin Tanja Ederer. Dieser neue Verband hat eine eigene Satzung sowie eigene Spiel-, Finanz- und Geschäftsordnungen, in die nach ausgiebigen Verhandlungen jeweils das beste aus beiden Ligen sowie einige neue Ideen eingeflossen sind. 

Für die kommende Saison wurde vereinbart, sowohl den Pokalwettbewerb als auch die Ranglistenturniere durch den gemeinsamen neuen Verband durchführen zu lassen. Das bedeutet, dass an diesen Turnieren sowohl Spieler der Stoapfalzliga als auch der OSDU teilnehmen können. Somit ist die Möglichkeit geschaffen worden, dass sich die Spieler beider Ligen näher kennenlernen können. 

Nach dieser Saison wird dann die Entscheidung getroffen, ob sich beide Ligen komplett dem neuen Verband anschliessen und in Zukunft unter einem Dach auch noch einen gemeinsamen Ligaspielbetrieb durchführen, wovon die Vorstände der beiden Verbände ausgehen. Dadurch würde eine der größten freien Ligen Deutschlands entstehen und man könnte den Dartsport in der Oberpfalz noch viel weiter voran bringen.

Dass die Vorstandschaften beider Ligen von dem neuen Konzept überzeugt sind, zeigt sich schon dadurch, dass das Konzept den Ligen vorgestellt und von beiden angenommen wurde. Ein schlechtes Konzept wäre sicherlich nicht bis hierher durchgegangen. Nun liegt es also an den Spielern beider Ligen, sich gegenseitig durch rege Teilnahme an den Turnieren kennenzulernen und eine Basis für die anstehende Entscheidung zu bekommen.


 

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